Winzer Krems

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Details

Aufarbeitung der Geschichte der Winzer Krems

Gedenktafel enthüllt

Im Zuge der Veröffentlichung des historischen Romans „Wein des Vergessens“ von den Historikern Bernhard Herman und Robert Streibel wurde die WINZER KREMS im September 2018 mit kritischen Aspekten ihrer Gründungsgeschichte konfrontiert: Teile des Weinguts in der Sandgrube hatten bis 1938 dem jüdischen Weinhändler Paul Robitschek und seiner Mutter Johanna gehört und wurde im Zuge des Anschlusses an Deutschland arisiert. Winzer Krems hat die Publikation zum Anlass genommen, eine wissenschaftliche Aufarbeitung unter der Leitung der Historikerin und ehemaligen Leiterin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands, Frau Dr. Brigitte Bailer-Galanda, in Auftrag zu geben. Am 3. Juli 2019 wurde ein Zwischenbericht präsentiert und von der Nichte des Paul Robitschek, Juana-Charlotta Robitschek, eine Gedenktafel in der Sandgrube 13 enthüllt.

Fotos: Gregor Semrad

V.l.n.r.: Geschäftsführer Dir. Franz Ehrenleiter, MAS, Juana-Charlotta Robitschek, Obmann ÖkR Franz Bauer und Dr. Brigitte Bailer-Galanda

V.l.n.r.: Geschäftsführer Dir. Franz Ehrenleiter, MAS, Juana-Charlotta Robitschek, Obmann ÖkR Franz Bauer und Dr. Brigitte Bailer-Galanda

V.l.n.r.: Geschäftsführer Dir. Franz Ehrenleiter, MAS, Juana-Charlotta Robitschek und Obmann ÖkR Franz Bauer

V.l.n.r.: Geschäftsführer Dir. Franz Ehrenleiter, MAS, Juana-Charlotta Robitschek und Obmann ÖkR Franz Bauer